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Bischof ließ sich nach den Gesprächen mit "Rom" von vielen Gremien und Personen beraten

Wie geht es weiter mit der Synodenumsetzung?

Weitergehen im Sinne der Einheit im Bistum
„Die Synode mit ihren Beschlüssen steht nicht in Frage. Es geht um einen bestimmten Teil ihrer Umsetzung, nämlich die Pfarreienreform.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei den Beratungen zum weiteren Weg der Synodenumsetzung von am Mittwoch, dem 17.06.2020, bis am Freitag, dem 19.06.2020, betont. Er und die Bistumsleitung waren mit den diözesanen Räten (Pastoralrat, Katholikenrat, Priesterrat und Kirchensteuerrat), den Dekanatsleitungen, den Führungskräften in Generalvikariat und Caritasverband, den designierten Leitungsteams und der Gesamtmitarbeitervertretung zusammengekommen, um über die Ergebnisse eines Gesprächs in Rom zu berichten und die nächsten Schritte zu diskutieren.
Dem Auftrag der Synode gerecht werden – Bedenken Rechnung tragen
Aufgrund der römischen Intervention vom November 2019 nach Beschwerden gegen den Erlass des Umsetzungsgesetzes (Oktober 2019) bleibt dieses weiterhin ausgesetzt; die bisher geplanten Modelle geben daher nur einen Zwischenstand wieder, die hier eher dokumentarisch wiedergegeben werden. Es finden Gespräche mit den römischen Behörden sowie Beratungen der diözesanen Gremien statt, wie die Ergebnisse der Bistumssynode weiter umgesetzt werden können.
Wie geht es weiter mit der Synodenumsetzung?
Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse
Einschränkungen:

  • 35 im Sinne des can. 515 errichtete Pfarreien und Kirchengemeinden soll es derzeit nicht geben.
  • Kollegiale Leitungsteams in den neuen Pfarreien im Sinne des vorgelegten Gesetzes soll es nicht geben.
  • Eine Kirchenentwicklung, die finanzielle, pastorale und personelle Planungen in einer neuen Pfarrei vereinbart, soll es in der bisher geplanten Weise nicht geben.

Neues Seelsorgekonzept:

Mögliche Option für eine neue Orientierung:

  • 35 Seelsorgeräume in den Grenzen der für die Pfarreien der Zukunft entwickelten Umschreibungen; (172) nach can. 515 errichtete Pfarreien (= die heutigen Pfarreiengemeinschaften, deren Pfarreien zu je einer Pfarrei und Kirchengemeinde fusionieren); Neuzuordnungen aufgrund der Raumgliederung sind zu bedenken;
  • unterschiedliche Leitungsmodelle in den Pfarreien, auch nach can. 517 § 2;
  • Leitungsteams mit leitendem Priester in den Seelsorgeräumen;
  • Delegation von Aufgaben an die Mitglieder erfolgt durch den Bischof;
  • wirtschaftliche Steuerung auf Ebene des Seelsorgeraums (der als Kirchengemeindeverband errichtet wird);
  • pastorale Entwicklung auf Ebene des Seelsorgeraums;
  • Anbindung des pastoralen Personals an den Seelsorgeraum;
  • Entwicklung synodaler Gremien aus Orten von Kirchen und den pfarrlichen Gremien auf Ebene des Seelsorgeraums.

Offene Punkte aus den Beratungen:

  • Sollten die Seelsorgeräume nicht besser Pastoralräume oder Dekanate heißen?
  • Wie ist das Verhältnis von Pfarrei und Seelsorgeraum zu gestalten?
  • Wie kann die pastorale Planung in einem Seelsorgeraum entsprechend der Synodenergebnisse gut gelingen?
  • Sind die angedachten Fusionen der heutigen Pfarreien freiwillig oder gesetzlich zu bestimmen?
  • Wie ist der Einsatz der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen Pfarrei und Seelsorgeraum zu organisieren?
  • Sollte dieser Schritt (Bildung von Seelsorgeräumen und Fusion auf 172) Pfarreien schnell erfolgen?
  • Hilft dieses Vorgehen, die Menschen mitzunehmen, die Sorge um ihre Pfarrei haben?
  • Hilft dieses Vorgehen, die Menschen mitzunehmen, die sich in den Pfarreien nicht heimisch fühlen?
  • Wie geht der Dialog in dieser Phase?
  • Wie kann das Bistum einen gemeinsamen Weg angesichts bleibender unterschiedlicher Positionen finden?
  • Wie können inhaltlich-pastorale Entwicklungen angesichts großer Strukturdebatten gefördert werden?

Die nächsten Schritte:

  • Beratungsphase 1 (hat jetzt stattgefunden)
  • Arbeitsphase
  • Ausarbeitung der Beratungsergebnisse,
  • Vorlage einer neuen Planung.
  • Beratungsphase 2
  • Nach der Sommerpause
  • Abstimmungen mit Rom
  • Umsetzungsschritte in 2021 und 2022 (abhängig von den Konkretisierungen)