St. Willibrord Limbach mit St. Josef Dorf i.B.

Pfarrkirche "St. Willibrord"

Geschichtliches

Die Wurzeln unserer Pfarrgemeinde reichen zurück bis ins 9. Jahrhundert n. Chr., urkundlich wird Limbach zum ersten mal allerdings erst 1345 erwähnt. In diesem Jahr übertrug der Herzog von Lothringen dem Beckinger Ordenshaus (Komturei des Deutschherrenordens) sein Recht am Patronat der Pfarrei einschließlich der Einkünfte.

Aufgrund dieses Patronates hatte der Orden das Recht, dem Trierer Bischof die Pfarrer von Limbach zur Ernennung vorzuschlagen (Präsentationsrecht). Der Deutsch-herrenorden hatte auch die Sorge für den Unterhalt des größten Teilsdes Kirchengebäudes zu tragen, weil er auch die Einkünfte aus der Pfarrei bezog. Der kleinere Teil der Kirche musste von den Pfarrangehörigen unterhalten werden. Der Orden hat in den Jahren 1723 den Neubau des Kirchenschiffes und die Erweiterung im Jahre 1774 finanziert. Die Verpflichtung zur Unterhaltung der Kirche oblag dem Orden bis zur französischen Revolution, die Limbach erst um 1792 erreichte. Der Orden verlor daher 1803 seine Rechte und konnte darum auch seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Zu dieser Zeit hatte Limbach 367 Einwohner. Im 19. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl stetig an. Zur Pfarrei gehörte damals neben Dorf auch Auschet.1852 stellten die Einwohner von Auschet einen Antrag an die königliche Regierung in Trier mit der Bitte von Limbach abgetrennt und an Nunkirchen angeschlossen zu werden. 

 

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Filialkirche "St. Josef"

Als in den Nachbarpfarreien Bettingen und Hüttersdorf nach dem 2. Weltkrieg Kapellen gebaut wurden, war auch in Dorf der Wunsch nach einer eigenen Kirche laut geworden.

Im Jahr 1950 wurde ein Kirchenbauverein gegründet unter dem Vorsitz des Bürger-meisters Peter Johann. Die Zivilgemeinde Dorf erhielt durch einen Schenkungsvertrag vom 24.04.1951 das benötigte Gelände „vor Langenstein“. Die Eintragung im Grundbuchamt in Lebach erfolgte am 04.11.1953. Der Bauplan wurde von Architekt Klauck aus Schmelz erstellt. Die Finanzierung der etwa 9 Millionen Franken, die für den Neubau nötig waren, sicherte der Kirchenbauverein, die Zivil-gemeinde und monatliche Haussammlungen.

So hatten die Dorfer Bürger die Bausteine in Kirschholz gebrochen und mit Gespannen kostenlos zur Bau stelle transportiert. Die grundlegenden Arbeiten wurden in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit von Männern, Frauen, Jungen und Mädchen bewältigt. An Pfingsten 1953 erfolgte unter Beteiligung der ganzen Pfarrgemeinde die feierliche Grundsteinlegung. Im Herbst des gleichen Jahres war Richtfest und das Dach fertig.

Die Einweihung der Filialkirche Dorf fand am 07. Juli 1957 bei tropischer Hitze statt. Die Kirche wurde dem hl. Josef, dem Arbeiter geweiht. Der Reingewinn durch das weltliche Fest erbrachte 430.000 Franken. Da die Bauunternehmung Wendels aus Limbach großzügig auf den Unternehmerzuschlag verzichtete und die Regierung und der Kreis 2,5 Millionen Franken bezahlt hatten, wurde die Kirche in Dorf schuldenfrei erstellt. Eine große Tat für das kleine Dorf. Die alte Schutzengelglocke aus der Limbacher Kirche wurde der Dorfer Kirche geschenkt.

Unsere Kirche


die_Kirche_ist_Jung

Die Kirche ist
So Jung,
so aktiv,
so überzeugend,
so modern,
so akzeptabel,
so glaubensfroh,
so umweltfreundlich,
so geschwisterlich,
so großherzig,
so liebevoll,
wie Du / wie Sie

Herr, erwecke Deine Kirche
und fange bei mir an.
Herr, bau Deine Gemeinde
und fange bei mir an.
Herr, lass Frieden überall auf Erden kommen
und fange bei mir an.
Herr, bringe Deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen
und fange bei mir an.

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