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KEINE Gräbersegnungen an Allerheiligen

Auf Grund der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie und der „Verordnung hinsichtlich Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 bei regionalem Infektionsgeschehen im Landkreis Saarlouis vom 18.10.2020“ durch die Landesregierung des Saarlandes fällt die Gräbersegnung mit Teilnahme der Angehörigen auf dem Friedhof in diesem Jahr aus.

Dennoch wollen wir unserer Verstorbenen gedenken: die SeelsorgerInnen werden die Gräber an Allerheiligen zu einem nicht genannten Zeitpunkt segnen.

Darüber hinaus können Sie in unseren Kirchen kleine, gesegnete Kerzen erwerben und diese auf die Gräber Ihrer Angehörigen stellen.

Gedenken wir unserer Verstorbenen im Gebet.

Die Planung beginnt

Erstkommunion 2021

Liebe Eltern der Kinder, die im Jahre 2021 in der Pfarreiengemeinschaft Schmelz zur Erstkommunion gehen möchten

Nach den Erstkommunionfeiern 2020 wollen wir direkt mit den Vorüberlegungen zur Erstkommunion 2021 beginnen. Dazu laden wir zu einem Elterninfoabend ein. Er findet statt:

am Mittwoch, dem 07.10.2020, um 19.30 Uhr

in der Kirche „St. Stephanus“, Bettingen, Lindenstraße

Bis dahin werden wir voraussichtlich neue Anweisungen von Trier bezüglich der Erstkommunionen haben. Wir werden mit Ihnen eine Corona-gemäße Form der Vorbereitung und der Feiern besprechen.

Wer an diesem Termin nicht  teilnehmen kann, wende sich bitte an Gemeindereferentin Eva Gebel (Tel. 0163/2051957).

In den Kirchen gelten die aktuellen Schutzbestimmungen des Bistums Trier: Händedesinfektion, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Sitzen auf markierten Plätzen, Einbahnstraßenregelung. Wir bitten um Beachtung.

Herzliche Einladung zu dieser wichtigen Veranstaltung

Pfarrer Thomas Damke und Gemeindereferentin Eva Gebel

FRONLEICHNAM in der Pfarreiengemeinschaft Schmelz:

Bei youtube, im privaten Vorgarten und in der Kirche „St. Marien“

Das Fronleichnamsfest kann in diesem Jahr nicht wie in den Vorjahren gefeiert werden. Die Schutzkonzepte und Abstandsregelungen des Bistums Trier erlauben keine großen Versammlungen in den Kirchen und draußen. Die Pfarreiengemeinschaft Schmelz hat drei eigene Vorschläge entwickelt, wie dennoch das Hochfest angemessen gefeiert werden kann.

Der erste Vorschlag beinhaltet das Ansehen und die Mitfeier einer Videoandacht zu Fronleichnam mit dem Thema „Jesus, berühre mich“. Sie ist auf dem neuen youtube-Kanal der Pfarreiengemeinschaft Schmelz zu sehen oder hier auf der Homepage. Darin kommen Seelsorger, Musiker, Lektoren vor, die an verschiedenen Orten der Pfarreiengemeinschaft zu sehen sind.

Der zweite Vorschlag greift den Brauch auf, kleine „Altäre“ vor dem eigenen Haus, die auf dem Weg der Fronleichnamsprozessionen liegen, zu erstellen. Hier die Idee für dieses Jahr ohne Prozession: Ein kleiner Hausaltar wird mit Blumen, religiösen Symbolen etc. vor dem Haus gestaltet. Er bleibt den ganzen Tag über stehen, so dass Nachbarn, Passanten, Autofahrer sich vielleicht wundern, aber erkennen können, was hinter dem Fronleichnamsschmuck steht: „Wir gehören zu Jesus Christus“. Ein Foto des Altars kann an eva.gebel(a)pg-schmelz geschickt werden und erscheint dann auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft. Falls der Name des Urhebers auch veröffentlicht werden soll, muss dies ausdrücklich erwähnt werden.

Der dritte Vorschlag ist – ganz klassisch- die Teilnahme an der Heiligen Messe in „St. Marien“ Außen. Natürlich nur mit Anmeldung und mit dem geltenden Schutzkonzept.

Fronleichnam fällt nicht aus, es kann je nach eigenem Ermessen gestaltet werden.

 


Pfarreiengemeinschaft Schmelz

Erste „öffentliche“ Gottesdienste

Bereits nach der Veröffentlichung des Schutzkonzeptes am Donnerstag, dem 30.04.2020, durch Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg war intensiv in den Gremien über die Sinnhaftigkeit derartiger Gottesdienste diskutiert und ebenso nach Umsetzungsmöglichkeiten gesucht worden. Als ein Ergebnis dieses gemeinsamen Prozesses waren die Mitglieder der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte der Pfarreiengemeinschaft Schmelz am Sonntag, dem 17.05.2020, zu einem sogenannten „Probe-Gottesdienst“ unter den Bedingungen des Schutzkonzeptes des Bistums Trier eingeladen.

Ziel war es die Abläufe von der Anmeldung im Pfarrbüro über den „Empfangsdienst“ in der Kirche bis hin zum „Feeling“ eines Gottesdienstes mit Mund-Nasen-Schutz und ohne Gesang persönlich zu erleben, um anschließend eine Entscheidung zu treffen, ob Gottesdienste in dieser Form in unserer Pfarreiengemeinschaft angeboten werden sollen und können.

Zum Ergebnis: Die Vielfalt der Meinungen in den Räten spiegelt die Vielfalt der Meinungen in der Gesellschaft wieder.

Die bereits aufgezeigten Vorgaben und die personellen Möglichkeiten von ehrenamtlicher wie hauptamtlicher Seite erlauben es derzeit nicht in allen Pfarrkirchen Gottesdienste mit „beschränkter Öffentlichkeit“ anzubieten.

Da sich in Außen ein Team für den „Empfangsdienst“ gefunden hat, sollen dort die ersten Gottesdienste unter den geltenden Vorgaben zentral für die gesamte Pfarreiengemeinschaft stattfinden.

Sollten weitere Lockerungen insbesondere beim Anmeldeverfahren und beim „Empfangsdienst“ erlassen werden, ist eine Ausweitung der Gottesdienste auf weitere Pfarrkirchen vorgesehen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Geduld!

Bitte beachten

  • Bitte beachten Sie die unten genannten Punkte zur Anmeldung der hier veröffentlichten Gottesdienste mit „eingeschränkter Öffentlichkeit“.
  • Die vorliegende Gottesdienstordnung steht unter dem Vorbehalt, dass die weitere Entwicklung jederzeit Einfluss auf die Möglichkeit von Gottesdiensten nehmen kann, im positiven wie im negativen.
  • Aus diesem Grund werden keine Intentionen im Pfarrbrief veröffentlicht. Sollten die Gottesdienste, wie geplant stattfinden, werden die bestellten Intentionen durch Aushang im Schaukasten bekanntgemacht.
  • Alle sonstigen Werktags- und Sonntagsgottesdienste werden weiterhin als „nicht-öffentliche“ Gottesdienste von Pfarrer Damke und Pfarrer Linnartz gefeiert und daher hier nicht genannt.

Anmeldung für die Gottesdienste mit „eingeschränkter Öffentlichkeit“

Wichtige und unbedingt zu beachtende Punkte

  1. Telefonische Anmeldung nur zu den angegebenen Zeiten im Pfarrbüro Hüttersdorf und nur für den jeweils folgenden Gottesdienst (keine Vorreservierungen!) und nur für die im gleichen Haushalt lebenden Personen.
  2. Mit der telefonischen Anmeldung erklärt sich der Anrufer mit der Speicherung seiner Daten für vier Wochen (beginnend am Tag des Gottesdienstes) zur Rückverfolgung eventueller Infektionsketten einverstanden.
  3. Für die Kirche ist nur eine vorher zu ermittelnde Maximalzahl an Plätzen zu vergeben (für die Pfarrkirche „St. Marien“ Außen: 60 Personen).
  4. Der „Empfangsdienst“ weist die Plätze in der Kirche zu (keine freie Platzwahl!).
  5. Nur die markierten Plätze dürfen besetzt werden.
  6. Es ist ein eigener Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und beim Betreten und Verlassen des Kirchengebäudes während des Kommuniongangs sowie beim Mitsingen von Liedern zu tragen.
  7. Die Hände sind beim Betreten der Kirche zu desinfizieren.
  8. Die markierten Wege sind einzuhalten („Einbahnregelung“!).
  9. Das Betreten der Kirche ist nur über das Hauptportal möglich, das Verlassen der Kirche nur über die Seitenportale möglich.
  10. Der barrierefreie Zugang steht derzeit nur auf Anfrage zur Verfügung.
  11. Die Abstandsregelung von 1,50 m gilt sowohl für das Betreten und das Verlassen der Kirche, beim Gottesdienst selber als auch auf dem Kirchenvorplatz.
  12. Beim Gottesdienst darf nur das eigene Gotteslob benutzt werden.
  13. Auf Gemeindegesang muss während des Gottesdienstes verzichtet werden.
  14. Personen mit ärztlich ungeklärten Symptomen einer Atemwegserkrankung oder Fieber ist die Mitfeier des Gottesdienstes in der Kirche untersagt.

 

Alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft sind zu den Gottesdiensten „mit eingeschränkter Öffentlichkeit“ eingeladen! Bitte beachten: Anmeldung nicht vergessen! Maximale Teilnehmerzahl: 60 Personen!

hier geht es zur aktuellen Gottesdienstordnung

Bistum erlaubt öffentliche Gottesdienste nur mit umfangreichem Schutzkonzept

Pfarreiengemeinschaft Schmelz ist in der Planungs- und Vorbereitungsphase

Am 30. April 2020 wurde von Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg ein Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier herausgegeben. Der komplette Text kann unter der Bistumshomepage www.bistum-trier.de abgerufen werden.

Die Kirchengemeinden vor Ort sollen sich nun zuerst damit auseinandersetzen und dann entscheiden, ob und wie öffentliche Gottesdienste wieder möglich sein können.

Die Vorgaben aus Trier lauten:

1. Räumliche Vorgaben

  • Abstandsregelung: Gewährleistung von 2 m Mindestabstand zwischen den Personen
  • „Einbahn-Regelung“: beim Kommuniongang muss es einen separaten „Hinweg“ und „Rückweg“ geben (nicht durch einen Gang!)
  • Die ausgewählte Kirche soll mehrere Portale haben, um ein getrenntes Betreten und Verlassen gewährleisten zu können.

2. Einrichtung eines „Empfangsdienstes“

  • Ein „Empfangsdienst“ ist einzurichten, der die Einhaltung des Schutzkonzeptes sicherstellt.
  • Es werden Kontroll-Listen geführt.

3. Zugangsregelungen und Hinweise für die Durchführung von Gottesdiensten

  • Der Zugang zu den Gottesdiensten wird begrenzt!
  • Es bedarf einer Anmeldung zum Gottesdienst ausschließlich über das Pfarrbüro zu festgesetzten Zeiten!
  • Nur erfasste Personen dürfen am Gottesdienst teilnehmen!
  • Die Namens- und Adressliste ist drei Wochen aufzubewahren, um mögliche Infektionsketten nachzufolgen können.
  • Markierungen in den Bänken bzw. Absperrungen an den Bänken sind anzubringen.
  • Alle Gottesdienstteilnehmer müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen!
  • Die Hände sind beim Betreten der Kirche zu desinfizieren!
  • Kein Gemeindegesang!
  • Kommunionempfang unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen.
  • Für Gottesdienste im Freien gelten die gleichen Bedingungen!

Wie Sie sehen, sind viele Dinge zu beachten, vorzubereiten und zu organisieren. Dabei steht eins bereits fest: die öffentlichen Gottesdienste mit den Schutzmaßnahmen sind andere Gottesdienste wie vor der Corona- Krise. Es liegt noch ein weiter Weg vor uns!

Das pastorale Team und die ehrenamtlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaft Schmelz sind dabei, ein passendes Konzept für die Pfarreiengemeinschaft zu erstellen. Wir werden Sie an dieser Stelle informieren, wie es weitergeht.

Wir bleiben im Gebet miteinander verbunden. Bitte nutzen Sie die Gottesdienstangebote der Fernsehsender, Radiosender und Live-Streams. Bei jedem „Vaterunser“ wissen wir uns mit den Christen in aller Welt vereint.


Wer kann Mund-Nasen-Masken für die Kirchen nähen?

Falls Gottesdienste wieder stattfinden können, werden sie ein Hygiene-Konzept von den Kirchengemeinden erforderlich machen. Mund-Nasen-Masken werden vermutlich dazu gehören, wie dies ja auch bereits ab Montag, dem 27.04.2020, für das Einkaufen und die Benutzung des ÖPNV gilt. Deshalb folgen wir dem Aufruf des Generalvikars und bitten hier an dieser Stelle:

Nähen Sie aus vorhandenem Stoff (z.B. Bettwäsche) und Gummibändern Mund-Nasen-Masken zum Waschen (bei mindesten 60 °C). Falls Sie Nähanleitungen brauchen, wenden Sie sich bitte an Bekannte mit einem Internetzugang. Dort gibt es vielerlei einfache Anleitungen. Bringen Sie die Masken bitte den Küsterinnen und dem Küster Ihrer Kirchen oder geben Sie sie im Pfarrhaus Hüttersdorf, Römerstraße 4, ab. Die Masken können dann an die Gottesdienstteilnehmer, die keine eigenen Masken dabei haben, ausgeteilt werden.

Vielen Dank für Ihr Engagement.


Informationen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise:

Dienstanweisungen mit Stand von Dienstag, dem 21.04.2020

Generalvikar von Plettenberg schreibt: „Ich hoffe, Sie konnten trotz der besonderen Umstände gute und schöne Osterfeiertage verbringen. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu möge unsere Hoffnung dauerhaft bestärken, dass das göttliche Leben stärker ist als all unsere menschliche Begrenztheit und unsere beschränkte Vorstellungskraft.

Wie Sie sicherlich in den Nachrichten mitbekommen haben, haben in der Osterwoche die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten getagt und über die nächsten Schritte in der Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. Erfreulicherweise geschah dies auf der Grundlage, dass die strengen Maßnahmen der vergangenen vier Wochen zur Kontaktbeschränkung die Quoten der Neu-Infektionen reduziert haben. Die Gefahr einer Überlastung unseres Gesundheitssystems ist damit aber nicht gebannt. Es gibt ausdrücklich noch keine Entwarnung! Eine Rückkehr in den Normalbetrieb ist nicht möglich, aber im öffentlichen Leben sind an einigen wenigen Stellen, insbesondere im Bereich der Schulen und der Geschäfte, Lockerungen beschlossen worden.

Das betrifft noch nicht die Gestaltung unseres kirchlichen Lebens. Daher bleiben die folgenden Dienstanweisungen (Stand: Dienstag, 21.04.2020, 15.00 Uhr) in der vorliegenden Form für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der territorialen und kategorialen Seelsorge weiterhin gültig – verlängert bis am Sonntag, dem 10.05.2020!

Veränderungen im Bereich der Gottesdienste können sich allerdings im Laufe der nächsten Tage ergeben. Auf Bundes- und Länderebene werden zurzeit Gespräche geführt, inwieweit das ab Mai gemeinschaftliche Feiern und in der Folge auch im Bereich der Seelsorge mehr persönliche Nähe ermöglicht werden können – natürlich unter Einhaltung der üblichen Abstandsregeln und Hygiene-maßnahmen. Dazu kann ich Ihnen aber heute noch keine endgültigen Ergebnisse präsentieren. Sowohl auf Bundesebene als auch auf Ebene der Länder wird das Anliegen der Kirchen wohlwollend aufgenommen und verlaufen die Gespräche konstruktiv. Selbstverständlich werde ich Sie informieren, sobald diesbezüglich neue Regelungen aufgestellt sind.“

Die derzeit gültigen Regelungen hier zusammengefasst in aller Kürze:

  • Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien.
  • Die feierlichen Erstkommunion- und Firmgottesdienste müssen abgesagt werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Kontakt-beschränkungen bzw. Versammlungsverbote erfolgen. Überlegungen zu neuen Terminen können frühestens ab dem 31. August 2020 erfolgen.
  • Alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Kontaktbeschränkungen bzw. Versammlungsverbote oder - für Sterbeämter - nach der möglichen Neuregelung des Gottesdienstverbotes erfolgen.
  • Die Beisetzung auf dem Friedhof ist nicht vom Ansammlungsverbot betroffen. Im Bistum Trier darf sie nur im engsten Familienkreis entsprechend der örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
  • Für das Kondolenzgespräch gilt in dieser Ausnahmesituation als Standard das Telefonat; verbunden mit dem Hinweis, dass ein persönliches Gespräch so bald als möglich nachgeholt werden kann.
  • Die Priester feiern sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Eine physische Präsenz von Gläubigen außer Assistenz, Lektor/-in, Küster/-in und Organist/-in bzw. Kantor/-in ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet.
  • Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10.00 Uhr per Livestream auf der Homepage des Bistums und im OK54 Bürgerrundfunk übertragen.
  • Sobald durch staatliche Regelung zumindest wieder die eingeschränkte physische Teilnahme von Gläubigen an Gottesdiensten möglich sein wird, erhalten Sie Nachricht. Auf die Einhaltung eines damit verbundenen Schutzkonzeptes ist dringlich zu achten. Klar ist auch jetzt schon, dass die Festgottesdienste zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam nur unter strengen Auflagen möglich sein werden.
  • Die Gläubigen sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
  • Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage publiziert werden. Auch im Paulinus erscheinen wöchentlich Vorlagen für Haus-gottesdienste und die persönliche Andacht. Die Gläubigen bleiben von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Dies gilt bis auf weiteres auch nach Wiedereinführung von gemeinschaftlichen Gottesdiensten.
  • Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.
  • Zum Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen und als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, werden jeden Sonntagabend und, wo es personell oder technisch möglich ist, auch an den Werktagen um 19.30 Uhr in allen Kirchen für fünf Minuten die Glocken geläutet. Dazu kann in den Privatwohnungen und Häusern auch eine Kerze im Fenster entzündet werden.
  • Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen bis zum 31. August 2020 unterbleiben bzw. müssen abgesagt werden, soweit sie nicht telefonisch oder virtuell zu organisieren sind. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen, Betriebsausflüge usw.
  • Alle Großveranstaltungen wie z.B. Pfarrfeste und (Fronleichnams-)Prozessionen, die für den Zeitraum bis mindestens 31. August 2020 geplant sind, sind abzusagen.
  • Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.
  • Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben.
  • Es sei jetzt schon darauf verwiesen, dass der Bedarf an einfachen Masken für Mund- und Naseschutz größer werden wird. Alle nähfreudigen Personen in unseren Gemeinden sind aufgerufen, sich an der Herstellung solcher Masken zu beteiligen. Eine Anleitung, einschließlich der notwendigen Sicherheitshinweise für die Nutzung finden Sie auf dieser Seite.
  • Soweit möglich arbeiten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre im Homeoffice. Der Publikumsverkehr im Pfarrbüro ist einzustellen.

Anmerkungen zu

Taufen

Zur Zeit können weder Tauftermine für die bereits verschobenen Taufen noch für Taufen im zweiten Halbjahr 2020 mit Sicherheit benannt werden.

Ob und wie Tauffeiern durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen.

Die schon jetzt bestehenden Abstands- und Hygieneregeln werden auf jeden Fall auf die Gestaltung der Tauffeier und die Anzahl der Mitfeiernden Einfluss nehmen.

Anmerkungen zu

Trauungen

Hier sind zunächst einmal alle Termine, für die bereits ein Ehevorbereitungsprotokoll aufgenommen werden konnte, vermerkt.

Ob und wie Trauungen durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen.

Die schon jetzt bestehenden Abstands- und Hygieneregeln werden auf jeden Fall auf die Gestaltung der Trauung und die Anzahl der Mitfeiernden Einfluss nehmen.

Anmerkungen zu

Beerdigungen, Trauerfeiern, Sterbeämter

Durch den Tod einen lieben Angehörigen verloren zu haben, ist für viele Menschen auch in diesen Tagen eine schmerzliche Realität. Ein Platz ist und bleibt leer, das Leben hat sich so ganz verändert, Trauer und Schmerz über den Verlust tragen viele im Herzen.

Hinzu kommt die schwierige Herausforderung, angesichts der derzeitigen Einschränkungen, da die Welt den Corona-Virus bekämpft. Ein stiller Händedruck, eine liebevolle Umarmung, spürbares Mittragen der Trauer durch menschliche Nähe ist nicht möglich, genauso wenig, wie ein Abschiednehmen mit liebgewonnen Formen, Riten und Traditionen bei der Beerdigung. Alles ist reduziert und auf Distanz. Auch ein persönliches Trauergespräch ist nicht mehr möglich! Dieses macht die Situation noch schwieriger und schwerer.

Im Wissen um diese emotional schwierige Situation und die damit verbundenen Herausforderungen seien dennoch einige Anmerkungen erlaubt:

Die Angehörigen, die eine Trauerfeier bzw. ein Sterbeamt wünschen, würden diese / dieses gerne als Trauerfeier / Sterbeamt für ihren Angehörigen nach Aufhebung des öffentlichen Gottesdienstverbotes feiern.

Hier muss folgendes gesagt werden: Die Anzahl der Sterbefälle macht ein „Nachholen“ der Trauerfeiern bzw. der Sterbeämter für jeden einzelnen Verstorbenen nicht möglich. Vorstellbar ist vielmehr ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst für alle, die in der betroffenen Zeit verstorben sind, zu feiern. Zeit und Ort würden dann frühzeitig bekanntgegeben werden. Falls dies die Auflagen für öffentliche Gottesdienste nicht erlauben, könnten die Sterbeämter auch in die regulären Gottesdienste (unter Einhaltung der geltenden Auflagen!) integriert werden.

Ein Aufschieben von Urnenbeisetzungen auf eine Zeit „nach Corona“ ist nicht sinnvoll, da uns dieser Virus noch lange beschäftigen wird. Auch kann dem dahinter stehenden Wunsch einer Terminreservierung, so verständlich diese im Einzelfall auch sein mag, nicht entsprochen werden. Urnenbeisetzungen sollten immer zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.


Ostergruß und gesegnete Osterkerze in unseren Kirchen

Ab Ostersonntag stehen gesegnete Osterkerzen und Ostergrüße des pastoralen Teams in unseren Kirchen für Sie bereit.

 


Corona-Krise:

Live-Übertragungen und Livestreams vom Papst-Segen "Urbi et Orbi" am 27.03.2020


BR Fernsehen Pressemeldung 26.03.2020:

Anlässlich der Corona-Pandemie hat Papst Franziskus zu einer Andacht mit anschließendem Sondersegen "Urbi et Orbi" eingeladen. BR Fernsehen und ARD-alpha übertragen das Gebet und den Segen am Freitag, 27. März 2020, ab 18.00 Uhr live von dem für Pilger und Touristen gesperrten Petersplatz in Rom. Auch BR24.de und die BR Mediathek übertragen als Livestream.

weitere Informationen

Link zum Nachbericht: tagesschau.de


ZDF Pressemeldung 25.03.2020:

Das ZDF überträgt am Freitag, 27. März 2020, 18.00 Uhr, im Livestream in der ZDFheute-App und auf ZDFheute.de den außerordentlichen Segen "Urbi et Orbi" von Papst Franziskus aus Anlass der Corona-Pandemie. Die Übertragung kommentiert der ZDF-Vatikanexperte Jürgen Erbacher.

Der Papst hatte am vergangenen Sonntag beim Mittagsgebet den außerordentlichen "Urbi et Orbi"-Segen angekündigt. Franziskus wird am Freitag auf dem leeren Petersplatz eine kurze Andacht halten und danach den Segen spenden. Der "Urbi et orbi" ist die feierlichste Form des Segens in der katholischen Kirche und wird normalerweise an Weihnachten und Ostern sowie direkt nach dem Konklave beim ersten Auftritt des neu gewählten Papstes gespendet.

weitere Informationen

Link zum Nachbericht: ZDFheute.de