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Informationen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise:

Dienstanweisungen mit Stand von Dienstag, dem 21.04.2020

Generalvikar von Plettenberg schreibt: „Ich hoffe, Sie konnten trotz der besonderen Umstände gute und schöne Osterfeiertage verbringen. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu möge unsere Hoffnung dauerhaft bestärken, dass das göttliche Leben stärker ist als all unsere menschliche Begrenztheit und unsere beschränkte Vorstellungskraft.

Wie Sie sicherlich in den Nachrichten mitbekommen haben, haben in der Osterwoche die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten getagt und über die nächsten Schritte in der Bekämpfung der Corona-Pandemie beraten. Erfreulicherweise geschah dies auf der Grundlage, dass die strengen Maßnahmen der vergangenen vier Wochen zur Kontaktbeschränkung die Quoten der Neu-Infektionen reduziert haben. Die Gefahr einer Überlastung unseres Gesundheitssystems ist damit aber nicht gebannt. Es gibt ausdrücklich noch keine Entwarnung! Eine Rückkehr in den Normalbetrieb ist nicht möglich, aber im öffentlichen Leben sind an einigen wenigen Stellen, insbesondere im Bereich der Schulen und der Geschäfte, Lockerungen beschlossen worden.

Das betrifft noch nicht die Gestaltung unseres kirchlichen Lebens. Daher bleiben die folgenden Dienstanweisungen (Stand: Dienstag, 21.04.2020, 15.00 Uhr) in der vorliegenden Form für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der territorialen und kategorialen Seelsorge weiterhin gültig – verlängert bis am Sonntag, dem 10.05.2020!

Veränderungen im Bereich der Gottesdienste können sich allerdings im Laufe der nächsten Tage ergeben. Auf Bundes- und Länderebene werden zurzeit Gespräche geführt, inwieweit das ab Mai gemeinschaftliche Feiern und in der Folge auch im Bereich der Seelsorge mehr persönliche Nähe ermöglicht werden können – natürlich unter Einhaltung der üblichen Abstandsregeln und Hygiene-maßnahmen. Dazu kann ich Ihnen aber heute noch keine endgültigen Ergebnisse präsentieren. Sowohl auf Bundesebene als auch auf Ebene der Länder wird das Anliegen der Kirchen wohlwollend aufgenommen und verlaufen die Gespräche konstruktiv. Selbstverständlich werde ich Sie informieren, sobald diesbezüglich neue Regelungen aufgestellt sind.“

Die derzeit gültigen Regelungen hier zusammengefasst in aller Kürze:

  • Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien.
  • Die feierlichen Erstkommunion- und Firmgottesdienste müssen abgesagt werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Kontakt-beschränkungen bzw. Versammlungsverbote erfolgen. Überlegungen zu neuen Terminen können frühestens ab dem 31. August 2020 erfolgen.
  • Alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Kontaktbeschränkungen bzw. Versammlungsverbote oder - für Sterbeämter - nach der möglichen Neuregelung des Gottesdienstverbotes erfolgen.
  • Die Beisetzung auf dem Friedhof ist nicht vom Ansammlungsverbot betroffen. Im Bistum Trier darf sie nur im engsten Familienkreis entsprechend der örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
  • Für das Kondolenzgespräch gilt in dieser Ausnahmesituation als Standard das Telefonat; verbunden mit dem Hinweis, dass ein persönliches Gespräch so bald als möglich nachgeholt werden kann.
  • Die Priester feiern sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Eine physische Präsenz von Gläubigen außer Assistenz, Lektor/-in, Küster/-in und Organist/-in bzw. Kantor/-in ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet.
  • Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10.00 Uhr per Livestream auf der Homepage des Bistums und im OK54 Bürgerrundfunk übertragen.
  • Sobald durch staatliche Regelung zumindest wieder die eingeschränkte physische Teilnahme von Gläubigen an Gottesdiensten möglich sein wird, erhalten Sie Nachricht. Auf die Einhaltung eines damit verbundenen Schutzkonzeptes ist dringlich zu achten. Klar ist auch jetzt schon, dass die Festgottesdienste zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam nur unter strengen Auflagen möglich sein werden.
  • Die Gläubigen sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
  • Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage publiziert werden. Auch im Paulinus erscheinen wöchentlich Vorlagen für Haus-gottesdienste und die persönliche Andacht. Die Gläubigen bleiben von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Dies gilt bis auf weiteres auch nach Wiedereinführung von gemeinschaftlichen Gottesdiensten.
  • Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.
  • Zum Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen und als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, werden jeden Sonntagabend und, wo es personell oder technisch möglich ist, auch an den Werktagen um 19.30 Uhr in allen Kirchen für fünf Minuten die Glocken geläutet. Dazu kann in den Privatwohnungen und Häusern auch eine Kerze im Fenster entzündet werden.
  • Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen bis zum 31. August 2020 unterbleiben bzw. müssen abgesagt werden, soweit sie nicht telefonisch oder virtuell zu organisieren sind. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen, Betriebsausflüge usw.
  • Alle Großveranstaltungen wie z.B. Pfarrfeste und (Fronleichnams-)Prozessionen, die für den Zeitraum bis mindestens 31. August 2020 geplant sind, sind abzusagen.
  • Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.
  • Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben.
  • Es sei jetzt schon darauf verwiesen, dass der Bedarf an einfachen Masken für Mund- und Naseschutz größer werden wird. Alle nähfreudigen Personen in unseren Gemeinden sind aufgerufen, sich an der Herstellung solcher Masken zu beteiligen. Eine Anleitung, einschließlich der notwendigen Sicherheitshinweise für die Nutzung finden Sie auf dieser Seite.
  • Soweit möglich arbeiten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre im Homeoffice. Der Publikumsverkehr im Pfarrbüro ist einzustellen.

Anmerkungen zu

Taufen

Zur Zeit können weder Tauftermine für die bereits verschobenen Taufen noch für Taufen im zweiten Halbjahr 2020 mit Sicherheit benannt werden.

Ob und wie Tauffeiern durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen.

Die schon jetzt bestehenden Abstands- und Hygieneregeln werden auf jeden Fall auf die Gestaltung der Tauffeier und die Anzahl der Mitfeiernden Einfluss nehmen.

Anmerkungen zu

Trauungen

Hier sind zunächst einmal alle Termine, für die bereits ein Ehevorbereitungsprotokoll aufgenommen werden konnte, vermerkt.

Ob und wie Trauungen durchgeführt werden können, ist derzeit noch völlig offen.

Die schon jetzt bestehenden Abstands- und Hygieneregeln werden auf jeden Fall auf die Gestaltung der Trauung und die Anzahl der Mitfeiernden Einfluss nehmen.

Anmerkungen zu

Beerdigungen, Trauerfeiern, Sterbeämter

Durch den Tod einen lieben Angehörigen verloren zu haben, ist für viele Menschen auch in diesen Tagen eine schmerzliche Realität. Ein Platz ist und bleibt leer, das Leben hat sich so ganz verändert, Trauer und Schmerz über den Verlust tragen viele im Herzen.

Hinzu kommt die schwierige Herausforderung, angesichts der derzeitigen Einschränkungen, da die Welt den Corona-Virus bekämpft. Ein stiller Händedruck, eine liebevolle Umarmung, spürbares Mittragen der Trauer durch menschliche Nähe ist nicht möglich, genauso wenig, wie ein Abschiednehmen mit liebgewonnen Formen, Riten und Traditionen bei der Beerdigung. Alles ist reduziert und auf Distanz. Auch ein persönliches Trauergespräch ist nicht mehr möglich! Dieses macht die Situation noch schwieriger und schwerer.

Im Wissen um diese emotional schwierige Situation und die damit verbundenen Herausforderungen seien dennoch einige Anmerkungen erlaubt:

Die Angehörigen, die eine Trauerfeier bzw. ein Sterbeamt wünschen, würden diese / dieses gerne als Trauerfeier / Sterbeamt für ihren Angehörigen nach Aufhebung des öffentlichen Gottesdienstverbotes feiern.

Hier muss folgendes gesagt werden: Die Anzahl der Sterbefälle macht ein „Nachholen“ der Trauerfeiern bzw. der Sterbeämter für jeden einzelnen Verstorbenen nicht möglich. Vorstellbar ist vielmehr ein gemeinsamer Gedenkgottesdienst für alle, die in der betroffenen Zeit verstorben sind, zu feiern. Zeit und Ort würden dann frühzeitig bekanntgegeben werden. Falls dies die Auflagen für öffentliche Gottesdienste nicht erlauben, könnten die Sterbeämter auch in die regulären Gottesdienste (unter Einhaltung der geltenden Auflagen!) integriert werden.

Ein Aufschieben von Urnenbeisetzungen auf eine Zeit „nach Corona“ ist nicht sinnvoll, da uns dieser Virus noch lange beschäftigen wird. Auch kann dem dahinter stehenden Wunsch einer Terminreservierung, so verständlich diese im Einzelfall auch sein mag, nicht entsprochen werden. Urnenbeisetzungen sollten immer zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen.


Ostergruß und gesegnete Osterkerze in unseren Kirchen

Ab Ostersonntag stehen gesegnete Osterkerzen und Ostergrüße des pastoralen Teams in unseren Kirchen für Sie bereit.

 


Corona-Krise:

Live-Übertragungen und Livestreams vom Papst-Segen "Urbi et Orbi" am 27.03.2020


BR Fernsehen Pressemeldung 26.03.2020:

Anlässlich der Corona-Pandemie hat Papst Franziskus zu einer Andacht mit anschließendem Sondersegen "Urbi et Orbi" eingeladen. BR Fernsehen und ARD-alpha übertragen das Gebet und den Segen am Freitag, 27. März 2020, ab 18.00 Uhr live von dem für Pilger und Touristen gesperrten Petersplatz in Rom. Auch BR24.de und die BR Mediathek übertragen als Livestream.

weitere Informationen

Link zum Nachbericht: tagesschau.de


ZDF Pressemeldung 25.03.2020:

Das ZDF überträgt am Freitag, 27. März 2020, 18.00 Uhr, im Livestream in der ZDFheute-App und auf ZDFheute.de den außerordentlichen Segen "Urbi et Orbi" von Papst Franziskus aus Anlass der Corona-Pandemie. Die Übertragung kommentiert der ZDF-Vatikanexperte Jürgen Erbacher.

Der Papst hatte am vergangenen Sonntag beim Mittagsgebet den außerordentlichen "Urbi et Orbi"-Segen angekündigt. Franziskus wird am Freitag auf dem leeren Petersplatz eine kurze Andacht halten und danach den Segen spenden. Der "Urbi et orbi" ist die feierlichste Form des Segens in der katholischen Kirche und wird normalerweise an Weihnachten und Ostern sowie direkt nach dem Konklave beim ersten Auftritt des neu gewählten Papstes gespendet.

weitere Informationen

Link zum Nachbericht: ZDFheute.de